21.01.10 09:11

Interaktive Videos vom Anwender verändert

Von: Bert Branahl

Barak Obama hat es in seinem Wahlkampf vorgemacht: bereits vor der Wahl wurde ein fiktives Nachrichtenvideo veröffentlicht, in dem die Nachricht verbreitet wird, dass Obama genau eine Stimme zum Wahlsieg fehlte. Die Aussage ist klar: jede Stimme zählt! Das besondere an der Aktion aber war, dass in dem Video Zeitungsausschnitte und Text-Überblendungen mit dem Namen desjenigen, dessen Stimme fehlte, eingebaut sind. Der Name konnte von jedem Nutzer selbst verändert werden. Das so individualisierte Video liess sich dann direkt an Freunde und Bekannte weiter leiten.

Die schwedische Firma Qbrick bietet ein Produkt an, mit dem solche interaktiven Videos in HD-Qualität produziert werden können. Damit wurde z.B. die erste interaktive Web-TV-Show produziert. Auch das schwedische Pendant der deutschen GEZ setzt auf individualisierte Werbevideos.