Zu Beginn der Veranstaltung stellte der Moderator Bert Branahl wie gewohnt eine Reihe aktueller Themen vor (siehe auch Links am Ende dieser Seite):
Der Hauptvortrag von Jens Hübner, SYNAXON AG, Bielefeld, widmete sich der Frage, wie mit Hilfe von Supply Chain Management (SCM) der Profit eines Online-Shops optimiert werden kann. SCM setzt in der Formel
Verkaufspreis – Einkaufspreis – Kosten = Ertrag
bei den Kosten an. Bei dem Online-Shop der SYNAXON AG ist einer der Haupt-Einspareffekte die rigorose Verkürzung der Lieferkette. Statt die Ware selbst zu lagern und an den Endkunden zu verschicken, setzt SYNAXON auf den Versand im Namen Dritter (ViND): der Endkunde wird direkt durch den Großhändler beliefert, der optimalerweise auch evtl. Retouren entgegennimmt. So entfallen eine Vielzahl von Kostenpositionen wie z.B.
Darüber hinaus ergibt sich für den Kunden üblicherweise auch eine schnellere Belieferung und somit auch eine deutliche Qualitätssteigerung.
Damit ViND auch funktionieren kann, muss der Großhändler eine Reihe von - für Großhändler eher untypische - Anforderungen erfüllen, so z.B.:
Für den Online-Shop selbst entstehen durch ViND eine Reihe zusätzlicher Schnittstellen. So müssen mit den verschiedenen Großhändlern regelmäßig Daten wie z.B.
ausgetauscht und aktualisiert werden.
Dies alles funktioniert natürlich nicht von allein. Ohne einen Verantwortlichen (den Supply Change Manager) für die Gestaltung und Überwachung der Verträge und Service Level Agreements (SLA), die regelmäßige Kommunikation mit den Lieferanten und die ständige Optimierung der Prozesse geht es nicht!